Vor einigen Wochen ( März 2018) bekamen wir von einer befreundeten Tierschützerin einen Hilferuf, dass mehrere Hunde aus schlechter Haltung dringend befreit und untergebracht werden mussten. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt ,aber hatten auch nicht wirklich Zeit, darüber nachzudenken. In aller Eile richteten wir ein Gehege her,um die Hunde unterbringen zu können.

Als die ersten Minis eintrafen waren, wir doch sehr geschockt über ihren Allgemeinzustand.

Übel riechende und voller Flöhe sitzende kleine Wesen sahen uns voller Angst an und flüchteten sofort in den hintersten Bereich ihres neuen Zuhause. Angstvoll flitzen sie von einer Ecke in die andere des Geheges. Sie hatten großen Hunger und das konnte man auch sehen, sie schlangen das Futter nur so in sich hinein. Langsam mussten wir sie erst mit kleineren Rationen an das Fressen gewöhnen. Regelmässiges Futter war bei Ihren altem Besitzer wohl ein Fremdwort. Ein paar Tage später kam der Rest, noch angstvoller aber genauso verfloht und abgemagert wie die anderen. Es war ein Drama diese kleinen Wesen zum Tierarzt zu bekommen denn menschlchen Kontakt kannten sie wohl auch so gut wie garnicht. Mittlerweile wissen wir, dass sie zwischen 7-8 Jahre alt sind. Eingepfercht in Dunkelheit fast ohne Futter und nie einen Tierarzt sahen. Inzwischen sind alle durchgecheckt, geimpft und auch kastriert. 

Leider konnten wir einem Rüden ( Felix haben wir ihn genannt) nicht mehr viel helfen, er hatte sich leider wohl schon aufgegeben und legte sich einfach in die Sonne um einzuschlafen. Das war sehr schmerzlich für uns, da wir nichts mehr für den Schatz tun konnten.

Fünf der kleinen Minis sind immernoch sehr scheu und es wird eine ganze Zeit dauern bis die 

Angst sich verflüchtigt. Zwei der Minis leben bei uns im Haus, noch ängstlich und vorsichtig aber nicht ständig auf der Flucht.

Wir sind überglücklich, dass einige Minis auch wundervolle Paten gefunden haben. Danke dafür!!! 

Nachfolgend einige Bilder der Minis. Leider nur immer aus sicherer Entfernung zu fotografieren.